Samstag, 23. März 2019

Was passiert eigentlich mit Menschen...

...die den Weg nach innen nicht gehen wollen, 
die sich weigern und stur auf ihrem bekannten Lebenswegs beharren?
So ähnlich lautete eine Frage, welche mich erreicht hat. 
Und sie ist gut! 
Sie ist gut, weil sie einmal mehr dabei hilft, 
die Tücken des Ego-Verstandes zu entlarven.
 Außerdem ist sie nur ein exemplarisches Beispiel von vielen ähnlichen Fragen, die alle in etwa so beginnen wie: 
"Was geschieht, wenn... 
Was kommt, wenn.... "
Diese Frage ist aber weniger gut, wenn du insofern auf sie anspringst,
 als dass du eine inhaltliche Antwort zu erhalten hoffst. 
Folgst du ihr inhaltlich, willst hier etwas wissen, 
so gerätst du in die Gedankenwelt von Ideen und Projektionen. 
Sie aber haben mit dem Lebensweg eines anderen eher wenig zu tun, 
sondern viel mehr mit dir - mit deinen Erwartungen, Hoffnungen, 
mit dem Drang deines Egos dich dazu zu bringen, verstehen zu wollen.
 Aber ganz besonders viel hat es damit zu tun, 
wie du dich und dein Umfeld wahrnimmst, 
in welcher Rolle du dich sozusagen selbst siehst. 
Es geht hier also ganz besonders 
um DEINE Identifikation 
und um DEINE Gewohnheiten. 
Das ist deswegen wichtig, es zu erkennen und zu durchbrechen, 
weil du dir durch diese verinnerlichte Haltung und Einstellung zu dir 
und deinem Umfeld immer wieder dieselben Situationen erschaffen wirst.
 Dies hast du schon sehr lange, 
aber nun will dieser Kreislauf durchbrochen werden.
Daher kannst du, anstatt inhaltlich Antworten zu finden, 
diesen gesamten Vorgang einfach einmal beobachten.
 Betrachte einfach mit einem gewissen Abstand, 
welche Gedanken sich um diese Sache/Frage herum zu kreisen beginnen. 
Hier kannst du nämlich außerordentlich viel über dein Ego erfahren 
und entlarven. 
Was kommt da in dir hoch?
Und dann frage dich ganz einfach: 
Muss ich diesen Gedanken inhaltlich wirklich nachgehen, 
sie herumdrehen, durchdenken, mich hier und dahin wenden, 
darf mich womöglich gar nicht zur Ruhe begeben (einschlafen),
 bevor ich nicht eine passende Antwort gefunden haben, 
die mich endlich ruhiger werden lässt usw.? 
Vielleicht musst du dies ja alles nicht, 
sondern du kannst einfach einmal einen Schritt zurück machen 
und beobachten. 
Du kannst dich fragen, WER diese Dinge eigentlich wissen will, 
und ob sie für DICH wirklich so wichtig sind,
 wie sie dir vorübergehend erscheinen mögen. 
Kommen diese Gedanken nicht auch wie aus dem Nichts 
und verschwinden irgendwann auch wieder? 
Du selber aber, verschwindest du mit diesen Gedanken, 
oder bist du nicht dennoch immer noch HIER und JETZT präsent?
Wie viele Gedanken hattest du wohl schon in deinem Leben 
und wie viele davon sind irgendwann einfach verschwunden?
Bist du selbst aber jemals verschwunden?
Erscheint es dir eigenartig, so etwas zu fragen? 
So lass dir sagen, dass so eine Erkenntnis wirklich wichtig sein kann.
 Zu oft glaubst du an deine Gedanken. 
Wenn du in ihrem Sog bist, hast du schier Angst, sie loszulassen, 
weil du dich in deiner Identifikation irgendwie ausgeliefert fühlst
 und es dir anmutet, als ob deine Existenz gar davon abhinge,
 doch endlich die richtige Antwort zu finden. 
Aber sobald dir bewusst wird, wie oft dich Gedanken schon verlassen
 haben und dies nie dazu geführt hat, 
dass du ebenfalls verschwunden wärest, 
wird klar, dass DU deine Gedanken nicht sein kannst 
und dass du sie gar nicht so sehr brauchst, wie du immer gedacht hast.
 Vielleicht musst du dich dann nicht mehr so sehr mit ihnen abmühen,
 mit ihnen kämpfen und ringen, sondern kannst locker lassen. 
Vielleicht kommst du sogar so weit, 
dass du Gedanken einfach nur als vorbei fahrende Autos ansehen kannst.
 Sie sind nicht gefährlich, wenn du dich nicht in die Fahrbahn wirfst - 
im übertragenen Sinne ist damit gemeint, 
dass du innerlich Kriege ausfechten kannst im Kampf
 der widerstreitenden, verschiedenen Meinungen und Ideen. 
Das zermürbt dich, 
raubt deinen Frieden und deine Energie,
 macht dich regelrecht krank. 
Was bleibt dann noch zum Leben übrig, 
zum Genießen und einfach nur im JETZT zu sein?
Gedanken sind nicht gefährlich, 
wenn du sie vorüberziehen lässt. 
Nur ein geglaubter Gedanke, 
einer, der sich in dir verfängt,
 wird sein Spielchen mit dir treiben 
und dein physisches Leben massiv zu beeinflussen beginnen. 
Dann wendet sich der innere Krieg nach außen 
und du bekommst genau das, 
woran du so oft denken musst.
Jenes Wesen, das du wirklich bist, 
benötigt nicht einen einzigen Gedanken um einfach zu SEIN! 
Weshalb solltest du dich damit abmühen müssen, 
nur weil dir angewöhnt und erzählt wurde, 
dass das alles so ungemein wichtig wäre. 
"Ent-glaube" es, 
und du wirst dich so viele freier und leichter fühlen - 
und du wirst auch gewiss nicht verschwinden!
Sehnst du dich nach Erlösung, 
nach deiner Rückverbindung mit jenem Ort des ewigen Friedens
 und Glücks in DIR? 
Wünschst du dir, in dein wahres Zuhause,
 befreit von äußeren Erscheinungen der materiellen Welt,
 zurückzukehren und einfach zu SEIN - frei und leicht, 
ohne die so gewohnten Abhängigkeiten? 

Du findest hilfreiche Meditationen/Übungen 
und viele wichtige Hinweise und Einblicke in "Liebe ist Freiheit"!
 Mehr zum Buch gibts hier:

Zusätzliche Unterstützung findest du auch in meinen anderen Büchern:
Text und Bild (c) Eva-Maria Eleni






Dienstag, 19. März 2019

Die heilende Beziehung

Eine Beziehung von zwei bewussten Menschen,
 denen all dies (Projektionen und andere Wahrnehmungsstörungen) klar ist,
 birgt ein immenses Potenzial zur Heilung. 
Aber sie verlangt mehr von uns, als es auf den ersten Blick scheint.
Die grundsätzliche Illusion der Sicherheit, 
einer der Hauptgründe, 
warum wir Beziehungen überhaupt so sehr brauchen, 
hat keinen Platz in einer heilenden Beziehung. 
Loyalität, Freundschaft, Verlässlichkeit - all dies ja, aber keine Illusionen mehr, mit all ihren Besitzansprüchen, den Kontrollbedürfnissen und der gegenseitigen Sabotage. 
Heilung kann nur geschehen in einem Raum von Freiheit, in dem jeder authentisch sein darf, wer er oder sie ist. 
So selbstverständlich das in der Theorie klingen mag, so schwierig ist es oft zu leben. 
Und bei Freiheit geht es hier nicht um freie Liebe und wahllosen Sex, sondern darum, den anderen in keiner Weise kontrollieren zu wollen, 
ihm den Raum zur Entfaltung zu geben, ihn blühen zu lassen. 
Darum, jede Sekunde die Entscheidung füreinander neu zu treffen.
Eine heilende Beziehung verlangt von beiden Partnern vollständige Bewusstheit über Projektionen und ein ständiges Hinterfragen. 
Sie beinhaltet die Verabredung, immer zuerst bei sich selbst zu schauen - vor allem dann, wenn es am meisten weh tut. 
Sie verlangt von beiden, dass der andere gehalten werden kann,
 wenn er in Projektionen versinkt -
 eine Aufgabe die große Integrität und Sensibilität erfordert,
 denn oft sind die Projektionen mir sehr viel Emotion aufgeladen.
 Beide Partner müssen den jeweils anderen vollständig als Therapeut 
und Lehrer anerkennen, 
müssen es lernen zuzugeben, wenn sie projizieren 
und bereit sein, Hilfe von ausgerechnet der Person anzunehmen
 auf die sie eigentlich projizieren. 
Totaler Respekt,
 tiefes Mitgefühl 
und bedingungsloses Vertrauen 
sind dafür Voraussetzung. 
Machtspielchen haben hier keinen Platz,
 Schwäche und Stärke,
 Rechthaben und Schuld sind Konzepte,
 die in einer solchen Beziehung ihre Bedeutung mehr und mehr verlieren.
Die heilende Beziehung erfordert von uns die Kraft und den Mut,
 hunderte, vielleicht tausende Male über unseren Schatten zu springen. 
Den Raum und das Herz immer und immer wieder zu öffnen, 
selbst wenn in uns starke Emotionen wirken 
und alles in uns nur weglaufen und sich verschließen möchte. 
Wir lernen, Schwäche und Irrtum zuzugeben, 
uns mit dem Schmerz zu zeigen, hierzubleiben, alles hineinzulegen
 in das Feld des Vertrauens, dass wir mit dem Partner kreieren.
 Und wir lernen auch uns nicht mehr selbst zu beschränken,
 unsere Stärke bedingungslos zu leben, unsere Wahrheit zu sprechen.
 Wenn das gelingt, geschehen Wunder.

David Rotter: Der große Wandel - den Paradigmenwechsel verstehen




Sonntag, 17. März 2019

Achtung!


Achtung! 
Seit heute Nacht ist es auf der Erde wieder turbulent 
(der Orkan der letzten Tage hatte es bereits angekündigt).
 Ein geomagnetischer Sturm ausgelöst durch eine Sonneneruption
 ist auf der Erde aktiv und führt zu körperlichen, psychischen
 und energetischen Beeinträchtigung. 
Verbunden mit Erdbeben in Japan, Island und Chile
 wird die Transformationskraft dieses geomagnetischen Sturmes
 noch verstärkt. 
Schlafstörungen, Herzrasen, Atemnot, Kopfschmerzen, 
Gliederschmerzen, Schwindel, Aggression, Depression, 
Verwirrtheit, Unruhe, Angst, Streit und negative Gedanken
 bis hin zu Selbstmordgedanken, können die Folge sein. 
Wichtig bei all dem, dass Du in Deiner inneren Mitte bleibst, 
keine Worte und Gedanken auf die Goldwaage legst, 
und stattdessen den heutigen Tag für ruhige,
 entspannende Tätigkeiten nutzt, 
sei es ein Spaziergang in der Natur, Yoga oder Meditation.