Mittwoch, 19. Mai 2010

Kosmische Gaben und Aufgaben 2010

Im Jahr 2010 wird Geschichte geschrieben.
Auch für Astrologen sind die aktuellen Konstellationen ungewöhnlich, dramatisch und höchst selten.
 Es sind Konstellationen, die das Leben auf diesem Planenten grundlegend verändern können.
Ob ins Gute oder weiter in Richtung Not ist wohl auch abhängig vom Gesamtbewusstsein der Menschheit – von dem Netz, von dem wir alle beeinflusst werden und welches wir selbst mit beeinflussen.
Ich nannte das Jahr 2009:
„Ein Jahr zum Aufwachen“ mit dem Slogan:
 „Wenn nicht jetzt, wann dann?
Wenn nicht wir, wer sonst?“
Das Rad der Zeit scheint sich schneller zu drehen.
Uranus Einwirken wird immer spürbarer.
Wir sind mitten drin im Anfang von Etwas völlig Neuem
und kämpfen dabei enorm mit unseren Altlasten.
 Diese einzigartige astrologische Konfiguration die für diese großen Veränderungen spricht,
 begann sich bereits in 2008 aufzubauen (Pluto in Steinbock, Saturn Opposition Uranus).
Der wohl sichtbarste Ausdruck der Krise begann am Finanzmarkt.
 Der wohl sichtbarste Ausdruck der Veränderung war wohl die Wahl von Barack Obama.
 Wie wenig von den Idealen aber durchgesetzt werden können zeigt auch,
wie viel Wiederstand vorhanden ist.
Immer sichtbarer wird die Krise, die Chance, die Gefahr.
Die Schulen, die Politik, die Behörden, quasi unseres ganzes soziales Leben ist davon betroffen.
Überall braucht es dringend Veränderung.
Eine Veränderung, die uns Mensch wieder Mensch-Sein lässt innerhalb dieser Strukturen.
Unsere Beziehungen brauchen Veränderung.
Unsere Wirtschaft. Die vielen Kriege. Nach wie vor hungern Millionen Menschen im 21. Jahrhundert.
Allen voran aber ist unser Planet in der Krise.
Unser Planet als Ökosystem.
Es ist allerhöchste Zeit für Veränderung.
 Und obwohl wir das wissen, machen wir einfach so weiter.
Warten auf Veränderung von außen.
Die Zeit des Wartens ist vorbei.
Denn 2010 birgt enorme Entwicklungschancen, aber auch einen enormen Entwicklungsdruck.
Wir haben befreiende Möglichkeiten da am Himmel.
Und die alten Astrologen wussten:
 (zu einer Zeit da mein Beruf noch nicht in Zukunftsdeuterei und
zur Glückstags- bzw. Pechtagsberechnung abgesunken war)
Wie Innen so Außen.
Die Konstellationen am Himmel zeigen auf, was in unserem Innern los ist.
Für den gesamten Planeten heißt das:
überall Veränderung.
Neue Visionen, neue Menschen, neue Geschäfte, neue Systeme, neue Technologien, neue Wege, neue Berufung, neue Orientierung.
 Bei manchen mehr, bei manchen weniger; bei manchen dieses Jahr, bei manchen später.
Aber sicher bekommen alle von diesem Wind der Veränderung in 2010 etwas ab.
Meine Leitsätze von 2009 werden an den Verstärker angeschlossen:
Es ist ein Jahr zum Aufwachen
Wenn nicht jetzt wann dann?
Wenn nicht wir, wer sonst?
Wenn so vieles gleichzeitig für so viele Menschen auf einmal geschieht,
entsteht leicht Angst bis Panik und Wiederstand.
So bläst der Wind der Veränderung genauso stark wie der Wind des Widerstands;
diese gegensätzlichen Energien werden so manches System zu Einsturz bringen.
Wenn wir es schaffen diese sich widersprechenden Energien zu balancieren,
 kann dafür eine positive Kraft von Veränderung geschehen,
die nichts dem Zufall überlässt sondern reif und realistisch mitentscheidet.
Wenn der Wind der Veränderung weht,
gibt es Menschen, die Mauern bauen.
Und es gibt solche, die Windmühlen bauen.
(Chinesisches Sprichwort).
Was ist deine Vision?
Hast du eine Vision?
Was steht deinen Visionen entgegen?
Was wirkt innerlich dagegen, deine Visionen umzusetzen?
Was spricht von außen dagegen, deine Vision umzusetzen?
Der Planet, der am radikalsten nach Veränderung drängt ist Pluto, der seit Beginn 2008
 durch das kardinalen Zeichen Steinbock läuft.
 Seit November 2009 ist nun auch Saturn im kardinalen Zeichen Waage.
 Und im Sommer 2010 kommen Uranus und Jupiter gleichzeitig ins kardinale Zeichen Widder.
Die kardinalen Zeichen sind wahre Kraftquellen.
 Mit vier Langsamläufern in diesen Zeichen wird Zukunft geschaffen.
Kardinale Zeichen bergen ein großes Potential, Neues zu kreieren.
 Sie bergen aber auch die Gefahr für übereiltes Handeln, Aggressionen oder überschießende Energie.
Was sich auch durch starke „natürliche“ Veränderungen zeigen kann wie Erdbeben, Vulkanausbrüche, etc. Sowohl Kriege, wie aber auch fundierte Reformen und Erwachen sind vorstellbar.
Die dramatischste Phase, in der sich alle vier Planeten in diesen Zeichen gleichzeitig aspektieren (T-Quadrat) ist von Juni bis August, sicherlich die heißeste Zeit des Jahres 2010.
 Mit einer ungeheuren Kraft kann das aufbrechen, was so ignorant gegenüber unserer ureigensten
 Wahrheit steht.
Wie gesagt ist ein Teil dieser Konstellation schon seit 2008 wirksam.
Der konservative Saturn und der revolutionärer Uranus stehen sich einander gegenüber.
 Auf welche Seite hast du dich geschlagen?
Hast du eine Revolution gestartet und von außen eisigen Wind entgegengesetzt bekommen?
 Oder bist du aus Sicherheit, Angst oder Vernunft lieber beim Alten geblieben und hast unliebsame unbeugsame unerwartete Ereignisse angezogen, die das Alte nicht haben bestehen lassen?
Auf welcher Seite wir auch gespielt haben (2008 und 2009) – momentan begegnen wir der Zerreißprobe einer Vergangenheit zu der wir nicht mehr gehören und einer Zukunft, die zwar greifbar nah scheint, aber deren Türen sich noch nicht voll geöffnet haben.
Vielleicht befinden wir uns bereits schon in sehr veränderten Lebensumständen –
aber die alten Muster lassen uns nicht so schnell los.
Es ist heller Wahnsinn, immer das Gleiche zu tun
 und andere Ergebnisse zu erwarten.
Albert Einstein
Flexibilität ist gefragt hinsichtlich der Veränderungskraft, die da auf uns zukommt.
Es reicht schon, wenn wir Veränderungen mit nur einem Planeten begegnen, oft entwickeln wir Widerstand, wenn der Druck für Wandlung zu groß wird.
Aber wenn Jupiters, Saturn, Uranus und Pluto gleichzeitig an uns ziehen,
bleibt für Widerstand kaum mehr Raum.
Die Energie bricht durch – so oder so.
 Ob es ein Durchbruch ist, der gut oder schlecht für uns ist, lässt sich nicht sagen.
Es kommt darauf an, wie wir darauf reagieren.
Sicherlich ist es gut sich der Dimension dieser Lebensphase und auch dieser Phase für unseren Planeten bewusst zu sein.
Wir sind an einem entscheidenden Wendepunkt für unsere Zukunft.
Mit Pluto im Steinbock laufen wir gesellschaftlich und persönlich durch einen tiefen Wertewandel–
was Ursache vieler Krisen ist.
Die Ernsthaftigkeit unserer Situation, der schwierige Abschied von alten Strukturen sollten uns aber die spirituelle Dimension unserer Entwicklung nicht aus den Augen lassen.
Ein Geistiger Planet in einem materiellem Zeichen fordert uns tief auf: „Erkenne deine Wahrheit.
Erkenne das Wesentliche!
Realisiere deinen tiefsten Wesenskern.
Übernehme Verantwortung für dein machtvolles Potential.
Übernehme Eigenverantwortung für das eigene Schicksal“.
Viele „sicher“ geglaubte Strukturen brechen zusammen.
Dies ist eine tiefe Chance, einen wirklich wichtigen Schritt in der eigenen Evolution zu tun.
 Ein mündiger Mensch zu werden.
 Erwachsen zu werden.
 Zu wachsen, zu reifen.
Dabei können uns unbewusste Muster ausbremsen aus.
Schlummernde Konzepte über uns selbst, die unser Leben beeinflussen, aber aus einer Zeit kommen,
bevor unser Selbstbewusstsein ausgebildet wurde.
 Aus der frühesten Kindheit, aus der Ahnenreihe, aus den Genen, aus anderen Leben.
Hier sind wir nicht erwachsen.
Hier sind wir nicht erwacht.
Unterstützen tut uns bei diesem Prozess Saturn, der durch die Waage läuft.
Ein wichtiger Bereich – unsere Beziehungen geraten auf den Prüfstand.
Sind wir im Geben und Nehmen reif?
 Ausbalanciert?
Sind wir in der Lage für uns so wichtige Entscheidungen zu treffen wie Abschied?
Neubeginn?
Wo nehmen wir zuviel, wo zuwenig Rücksicht?
 Das Geschenk von Saturn in Waage ist wahre Begegnung und gereifte Beziehung bzw. Beziehungsfähigkeit.
Hier wird uns unsere Schwachstelle gezeigt.
Da wir nur ungern unseren Schatten anschauen, neigen wir dazu zu projizieren. Und wir neigen vielleicht dazu zu polarisieren. Von irgendwas müssen wir uns trennen. Tun wir dies bewusst? Was lehne ich dabei ab? Bin ich bereit für Kompromisse? Oder sind meine Kompromisse faul? In diesem Prozess gilt es klug Emotionen kontra Vernunft abzuwägen. Das Plus und Minus einer Entscheidung gesund zu untersuchen. Liebe nicht mit lieb sein verwechseln aber auch unser Herz nicht zu verraten kann eine schwierige Hürde werden in 2010.
Pluto in Steinbock und Saturn in Waage stehen dieses Jahr im Quadrat. Dies ist eine Konstellation die aufs Zahnfleisch geht. Wir werden gedrängt, gezwungen, getrieben – gleichzeitig sind wir konfrontiert mit unserem Stecken bleibend. Wir müssen etwas loslassen, wissen es ganz genau und halten fest.
Es werden also tiefe strukturelle Veränderung im privaten und öffentlichen Leben dieses Jahr von uns gefordert. Und auch wenn es für den Verstand unfassbar bleibt – was ich an wirklichen Reformen zulasse, wage, gegen Widerstände durchsetzte, hat Auswirkung aufs Ganze, auf das Kollektiv. Wir sind keine Einzelwesen – und denn noch nicht als Gruppe geboren. Das macht es so schwer zu verstehen, warum unsere eigene Entwicklung soooo unbeschreiblich wichtig ist für die Richtung, die die Evolution in diesem bedeutenden Moment der Geschichte macht. Was kann ich schon tun – angesichts dieser großen Veränderungen die vonnöten sind? Einerseits. Aber wenn ich nichts tue – wer tut es dann? Wir sind alle Vorbilder. Wir sind alle beteiligt. Übernehme ich die Kontrolle für mein Leben – oder liefere ich mich einer höheren Macht aus? Das Zauberwort für 2010 ist Balance. Durchaus ist es berechtigt, angesichts unserer eigenen Winzigkeit uns in Hingabe an das zu üben, war wir nicht verändern können. Aber lässt mich das zurück in Ohnmacht, schwelge ich in meiner Untätigkeit?
Es ist eine Zeit, uns Ziele zu setzten. Mit höchster Disziplin, Kompetenz und Konsequenz an unseren Plänen zu arbeiten. Jede konstruktive Lösung, für die ich mich einsetze, alles gebe, für die ich kämpfe, ist gleichzeitig ein Einsatz für die Menschheit. Um eine Menschheit zu haben, so wie ich sie wünsche, braucht es meinen Einsatz. Mein Einsatz formt meinen eigenen kleinen Bereich. Mehr kann ich nicht tun – aber es nicht zu tun, ist ein Versäumnis, dass - wenn viele es versäumen – uns in noch tiefere Not bringen wird.
Wenn wir es nicht tun, wird es getan. Denn soviel ist sicher. Diese Konstellation (und dieser Komplex der Konstellationen) wird uns nicht ruhen lassen.
Disziplin, Kompetenz, Kontrolle, Konsequenz – all diese Worte erinnern uns an harte Arbeit. Und es ist ein Stück harter Arbeit was da vor uns liegt. Bei weitem ist damit nicht gemeint, unsere Lebensqualität aus den Augen zu lassen. Viel mehr geht es genau darum, LEBENSQUALITÄT in höherem Maße zuzulassen. Wir wissen genau, was zu einer gesunden Lebensführung gehört. Aber wie konsequent leben wir danach? Diese Jahre wird Entwicklung mehr kosten als vorher. Aus einer materiellen Perspektive hat sich die Zeit des übermäßigen Wachstums stark verändert. In einer Gesellschaft, die schon alles hat und immer noch mehr haben will müssen wir jetzt Abstriche machen.
Z. B. ist die biologische Erneuerbarkeit der Erde um gut 20% überschritten. Bin ich selbst bereit, 20% einzusparen? Davon ist der luxusverwöhnte Westen sicherlich mit einer höheren Prozentzahl betroffen. Mir weniger im außen zu gönnen und dafür Platz zu schaffen für mehr inneren Reichtum? ZEIT ist dabei eines der raren aber kostbarsten Güter.
GEFÜHLE sind ein enorm wichtiger Bereich. Nähe, Hingabe. Wenn ich mit mir selbst zufrieden bin (Zufriedenheit ist ein Gefühl), kann ich mit anderen zufrieden sein. Was hält mich davon ab, zufrieden mit mir selbst zu sein?
Zur Zeit ist sicherlich der saturnische Druck enorm. Dieser schafft immer und immer wieder eine „göttliche Unzufriedenheit“, der wir scheinbar in Raum und Zeit nicht entrinnen können. Eines der wichtigsten Aufgaben von Saturn und Steinbock ist die VERANTWORTUNG. Wie ANTWORTE ich auf die Unzufriedenheit? Mit Selbstzweifel – oder Akzeptanz? Mit Schuldzuweisungen (an mich oder andere) – oder mit der Absicht auf Frieden und Konfliktlösung? Unzufriedenheit verbirgt oft Unsicherheit und Angst. Was sind meine tiefsten Ängste? Seit wir geboren sind, war kaum eine Konstellation derart erbarmungslos mit uns und im gleichen Maße chancenreich für eine wahrhaftige Transformation und tiefgreifende Reformation – in uns und außerhalb von uns.
Wir brauchen also eine Zeit, in dem wir uns Rückzug gönnen, uns um unsere Wunden sorgen und Raum geben für inneren Wandel. In der Stille wächst Raum für Kreativität. Und wir brauchen eine Zeit, in der wir klar und geordnet unsere Ziele angehen, die viele Arbeit die zu tun ist auch zu tun. Unserer Kreativität Ausdruck geben. Und wieder ist das Zauberwort Balance.
Saturns Anliegen in Waage sind Beziehungen. Plutos Anliegen in Steinbock kümmert sich ums materielle Überleben. Vielleicht fühlen wir, als ob wir hier stecken geblieben sind. Wir können nicht vorwärts und nicht rückwärts. Lassen wir uns von dieser Not berühren – oder machen wir einfach immer weiter und tun so als wäre alles im Lot?
Auch angesichts der vielen schwer lösbaren Probleme in der Welt ist es ratsam anzuhalten. Sich berühren zu lassen. Von dem Dilemma, in das wir uns hineinmanövriert haben. Verdrängen wir wieder und wieder? Stellen wir uns dem Schmerz? Bleiben wir in dem Schmerz voller Ohnmacht und Hoffnungslosigkeit stecken und lenken uns aber davon ab?
Ab Mai mit dem Eintritt von Uranus in Widder (und ihm folgt Jupiter im Juni) beginnen völlige neue Energien auf uns einzuwirken. Neue Bewegungen können entstehen (wie Moden Musikrichtungen etc.). Vielleicht tun sich für uns neue Projekte auf. Es entsteht viel Energie zum Handeln. Allerdings ist auch zur Vorsicht geraten keine unbedachten übereilten Entscheidungen zu treffen. Die Vorarbeit können wir jetzt leisten (Stichwort war BALANCE!)
In besonderer Weise ist die Konjunktion der Planeten Uranus und Pluto (1962-1968) eine besondere Saatsituation für 2010 (und die nächsten 10 Jahre). Eine Saat, die damals durch die enormen gesellschaftlichen Veränderungen und Herausforderungen jetzt Früchte tragen kann. Manche faul, manche reif, manche unreif, manche köstlich.
Wir werden mit der Dualität dieser beiden machtvollen Planeten konfrontiert. Einerseits unser Streben nach Freiheit. Dann unsere Altlasten (auch wir haben so was wie Atommüll in unserem Keller.) Und unser tiefes Verlangen. Erst mal scheinen diese Energien unvereinbar. Plutos Kontrolle gegen Uranus Freiheit. Plutos Machtanspruch gegen Uranus Humanitätsanspruch.
Wie setze ich meine Macht sinnvoll, nutzbringend,
zum Wohler aller ein?
Das Geschenk dieser gesamten Konstellationen können eine enorme Bewusstseinserweiterung sein. Dazu ist eine starke Auseinandersetzung mit uns selbst gefordert. Mit unserem Schatten. Mit unserem Verdrängten. Mit unserer Opfergeschichte. Unsere Vergangenheit will bewältigt sein. Wir sollten den Gespenstern der Vergangenheit nicht ausweichen sondern ihnen mit Mut begegnen.
Entscheidung zwischen Mut und Furcht. Trägheit überwinden.
Mit Jupiter in den Fischen, Neptun und Chiron im Wassermann und später auch in den Fischen sind wir weiterhin viel zu Humanität, Mitmenschlichkeit, Einssein und Mitgefühl aufgerufen. Und zu Hoffnung auf eine bessere Zeit.
Das ist der Anfang von etwas völlig Neuem. Vorsichtig gesprochen. Krass gesagt: das ist der Anfang vom Ende. Seit 80 Jahren sind wir in einer seit dem nicht mehr da gewesenen Radikalität zur Veränderung aufgerufen. Macht das Angst? Das Maß, indem das Angst macht, zeigt unsere Begrenzung auf. Traue ich dem neuen Bewusstsein? Traue ich der neuen Zeit? Traue ich der Menschheit das zu? Traue ich es mir zu? Vertraue ich der göttliche Kraft? Wenn ich in der Liebe bin habe ich keine Angst.
Wir sind Zeuge der Geburt eines neuen Zeitalters (Uranus). Wir sind Zeuge, wie ein altes Zeitalter stirbt (also Saturn). Das Neue wird auch wieder das Alte sein, und auch es wird irgendwann sterben. Damit etwas Neues geboren werden kann, muss etwas anderes weichen.
Es ist Zeit für uns selbst, erwachsen zu werden. Zeit für die Menschheit erwachsen zu werden. Zeit für die Menschheit zu erwachen, dass wir in vielen Bereichen in die falsche Richtung unterwegs sind und dass nur ein radikaler Wandel uns jetzt vor Chaos bewahren kann.
Focus, Disziplin, Ausrichtung und Verbindlichkeit sind die Stichworte. Aber setze ich meinen Fokus auf etwas, was wirklich meiner Berufung entspricht? Bin ich diszipliniert dabei , Ziele zu verfolgen, die mir und auch dem größeren Ganzen dienlich sind? Ist meine Ausrichtung wahrhaftig? Oder bin ich verbindlich gegenüber Systemen die ihr Recht auf meine Qualität längst verspielt haben?
Saturn spielt bei der Lösung dieser so abenteuerlichen Zeit ein wichtige Rolle. Selbst wenn wir ein Muster, eine Verhaltensweise, eine Beziehung, ein System als nicht mehr wahrhaftig erkennen, ist es nicht so einfach, da wieder raus zu kommen. Das ist die bleierne Konsequenz von Saturn. Sei es eine Ehe, ein Vertrag, ein Beruf, ein Staat. Ich habe eine Verbindung die nicht mehr stimmt. Ich kann nicht ohne sie. Ich kann nicht mir ihr.
„Was ich habe will ich nicht verlieren. Aber wo ich bin will ich nicht bleiben.
Aber die ich liebe will ich nicht verlassen. Aber die ich kenne, will ich nicht mehr sehen.
Aber wo ich lebe, da will ich nicht sterben. Aber wo ich sterbe, da will ich nicht hin. Bleiben will ich, wo ich nie gewesen bin.“
Thomas Brasch
Wir brauchen für den Prozess Geduld. Aber viel Zeit haben wir nicht. Verschlafen könnte in diesem Falle verheerende Konsequenzen haben. Wir brauchen für den Prozess eine gute Balance. Wann es Zeit ist auszuruhen, wann es Zeit ist zu handeln. Wenn es Zeit ist abzuwarten, wann es Zeit ist zu entscheiden. Wann es Zeit ist mutig zu sein, wann es Zeit ist, hingebungsvoll zu sein.
Die Zeit zum aufwachen ist jetzt.
Die Zeit zum verändern ist jetzt.
Die Zeit, Strukturen, die nicht mehr zu dir passen, loszulassen, ist jetzt.
Die Zeit menschlich zu handeln, ist immer jetzt.
Nutze diese Zeit.
Verschwende keine Zeit dem nachzuweinen, was von dir geht, sondern nutze die kreativen Möglichkeiten, die daraus entstehen.
Die Zeit für Abenteuer ist jetzt. Gehe ein Wagnis ein.
Kein Wagnis – keine Veränderung.
Die Zeit für eine gesunde Lebensführung ist jetzt.
Unterstütze die Menschen die deine Hilfe brauchen jetzt.
Die Zeit dich als geistiges, spirituelles Lebewesen zu leben ist jetzt. Meditiere.
Und: lasse los. Gebe dich dem Prozess hin.
... und denke daran: manchmal ist es eine wunderbare Fügung des Schicksals, genau das nicht zu bekommen, was man sich so sehr gewünscht hat.
Dalai Lama

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