Montag, 12. September 2016

Reichtum und Fülle für JEDEN

Thx to David P. Pauswek – Der Andersmensch
Solange du tagein, tagaus damit befasst bist, 
für deinen Lebensunterhalt zu sorgen,
 dir die nötigsten (und auch weniger nötigen) Dinge zu beschaffen 
und zu sichern, die du brauchst, um ein menschenwürdiges Dasein zu fristen oder zumindest in deiner Gesellschaft “funktionieren” zu können, bleibt dir kaum Zeit, dich um spirituelle Belange zu kümmern – so kannst du niemals dein volles Potenzial als menschliches Wesen ausschöpfen.
Deine Machthaber wussten und wissen um diesen Fakt, 
deshalb achten sie tunlichst darauf, dich ständig mit dem Überlebenskampf beschäftigt zu halten, denn du sollst gerade soviel vom Kuchen abbekommen, um weiterzumachen – niemals aber sollst du dich lösen aus der Angst vor der Armut, niemals sollst dich befreien vom Joch des Lohnsklaventums. 
Deine Führer wollen nicht, dass du dich vollständig zu einem bewussten, spirituell entwickelten Wesen entfaltest – sie würden dadurch ihre Macht einbüßen; darüber sind sie sich absolut im Klaren.
 Deshalb fürchten sie deine Befreiung, sie haben schreckliche Angst vor deinem Erwachen, weil ein Erwachter lässt sich nicht mehr führen, er kann nicht regiert, er kann nicht kontrolliert werden. 
Ein Erwachter braucht keine Führer, 
keine Priester, keine Machthaber
 – ein Erwachter lebt sein Dasein eigenverantwortlich, und deshalb ist er frei! 
Du aber sollst nicht erwachen – du sollst weiterhin ums Überleben kämpfen. Das ist der einzige Grund, weshalb man dir niemals gerechten Lohn für deine Leistungen bezahlt, den du für den Aufwand an kostbarster Lebenszeit verdienen würdest, denn so bleibst du klein, so bleibst du unterentwickelt, so bleibst du machtlos.
 So läufst du permanent unbefriedigt der Karotte des Reichtums und der Fülle hinterher, die unerreichbar vor deiner Nase baumelt. 
Man wedelt mit dem Geld vor deinen Augen, 
lässt dich aber niemals an dieses Geld herankommen.
Geld aber ist Macht. 
Geld bedeutet in gewissem Maße Freiheit, 
es ist der Schlüssel zur Tür aus dem Überlebenskampf. 
Geld ist weder schlecht noch gut – Geld ist moralisch wertfrei! 
Erst die Art und Weise, wie man zu Geld kommt, 
macht aus Geld etwas Schmutziges. 
Diejenigen, die zurzeit das Geld steuern,
 setzen es auf schmutzigem Wege ein. 
Doch das muss nicht so sein. 
Geld kann ebenso auf sehr schöne Weise genutzt 
und es kann auf ehrlichem Wege erlangt werden.
Ich achte Geld, 
ich liebe es sogar, 
denn Geld erlaubt bis zu einem bestimmten Grad die Verwirklichung auf irdischer Ebene. 
Geld gibt dir jene Macht, um dich freizukaufen, damit du dich um das einzig Wichtige kümmern kannst: die Freude am spirituell-irdischen Dasein.
Freude am irdischen Sein, 
Freude am spirituellen Wachstum ist das einzige Ziel, 
Freude am Dasein ist deine wichtigste Aufgabe hier auf Erden – 
doch wie willst du dich freuen, 
wie willst du dich voll und ganz entwickeln, 
wenn du niemals aus dem Vollen schöpfen darfst, 
wenn du die meiste Zeit deines Lebens mit dem Heranschaffen
 und dem Erhalt des Nötigsten beschäftigt bist?
DU hast die Wahl, in einer Welt ohne Geld zu leben –
 dann schaffe es total ab! 
Oder du hast die Wahl, in einer Welt zu leben, in der jeder, absolut jeder, seine Grundbedürfnisse kostenlos und zur Gänze gedeckt weiß – 
dann teile den Kuchen neu auf!
Kannst du beides nicht verwirklichen, 
wird deine Zivilisation untergehen im nächsten Jahrhundert – wahrscheinlich früher als später. 
Keine Zivilisation kann auf Dauer bestehen,
 wenn das Individuum sich nicht entfalten kann!
Deshalb geht es mir um die Befreiung des Einzelnen. 
Es geht mir immer nur um das Individuum – 
niemals um die Gesellschaft, denn die Gesellschaft ist eine Illusion, 
sie existiert nur als leerer Begriff. 
Oder ist dir schon einmal die Gesellschaft über den Weg gelaufen, 
bist du ihr auch nur ein einziges Mal begegnet? – 
Du begegnest immer nur dem Individuum,
 du triffst stets nur auf Gruppen, 
die wiederum bloß aus vielen Einzelnen bestehen.
 Die Gesellschaft ist reine Fiktion, sie ist ein Trugbild, eine leere Worthülse.
 Es gibt immer nur das Individuum, 
es gibt nur den Einzelnen, 
und dieser muss das Recht haben,
 in Fülle zu leben,
 er muss die Möglichkeit haben, sich selbst zu verwirklichen,
 ohne um seine Grundbedürfnisse kämpfen zu müssen – 
nur so kann das Individuum zu einem wahrhaft spirituellen Wesen werden,
 allein auf diese Weise kann die Zivilisation dauerhaft bestehen bleiben.

Wenn du zwei Drittel deiner Zeit mit dem Überleben beschäftigt bist, 
wie sollst du dich dann um deine spirituelle Entwicklung kümmern können?
 Solange dir Armut droht, solange du um das Nötigste kämpfen musst, 
wirst du niemals dein volles Potenzial entwickeln, 
du wirst niemals die höchsten Höhen deines Daseins erklimmen.
 Erst wenn du dir alles leisten kannst, was du mit Geld kaufen kannst, 
erst wenn alle Bedürfnisse des Egos bis zur Gänze ausgereizt wurden,
 zwingt dich die Leere der materiellen Welt zur Hinwendung an die spirituelle Entfaltung – 
dort aber findest du die einzig wahre Erfüllung,
 dort ist der wirkliche Reichtum.
 Dies wirst du allerdings erst dann begriffen haben, wenn du den Weg durch die vergänglichen Freuden der materiellen Welt hinter dir hast. 
Materielle Armut hindert dich daran, den inneren Reichtum zu finden, 
doch bisher hat man dich Gegenteiliges gelehrt. 
Bisher gab man dir Armut als spirituelles Ziel –
 ich gebe dir Reichtum als spirituelles Ziel.
Deine Religionen lehren dich in Armut zu leben, 
aber ihre Führer speisen von goldenen Tellern! 
Deine Politiker reden vom Sparen, 
aber verprassen in einer Nacht so viel, wie du in einem ganzen Monat verdienst, falls du Glück hast und nicht als Baumwollpflücker in Afrika leben musst.
 Die Wirtschaft generiert einen Wunsch nach dem anderen in dir, 
aber du weißt, dass du dir nicht einen Bruchteil davon erfüllen wirst können
 – das ist die Tragödie, in die du verwickelt bist,
 das ist das üble Spiel, in dem du gefangen bist,
 und dieses Spiel ist ein Spiel ohne Gewinner, 
denn über kurz oder lang werden alle zum Verlierer, 
wenn nicht ein neues Spiel mit faireren Regeln beginnt.
Man hat dich dein ganzes Leben einer Gehirnwäsche unterzogen
 und dir weismachen wollen,
 Bescheidenheit sei eine Tugend, 
Armut sei gottgefällig. 
Doch sieh in die Natur – 
wo findest du da Armut, 
wo Bescheidenheit?
 Dem Apfelbaum ist es gleich, ob seine Äpfel gegessen werden –
 er produziert sie in verschwenderischem Maße, 
bis sie im Herbst zu Boden fallen.
 Der Regen fällt nicht sparsam – er fällt reichlich. 
Die Sonne scheint nicht in Bescheidenheit – sie scheint in all ihrer Pracht
 und zaubert zudem herrlich selbstverliebte Sonnenauf- und Untergänge über einen Himmel, der nicht mit Blau und Wolken geizt. 
Blumen blühen zu Hauff auch auf Wiesen, die kein Mensch jemals betritt, 
und Wasser sprudelt seit Jahrmillionen aus den Bergen, 
und das wird es weiterhin tun. 
Die Natur ist in allem verschwenderisch, 
sie ist in höchstem Maße großzügig und üppig. 
Die Natur kennt keine Armut – 
dich aber hat man gelehrt, Armut sei notwendiger Bestandteil des Daseins,
man hat dir beigebracht, in Armut und Bescheidenheit zu leben, 
während jene, die dich das lehrten, 
mehr haben, als sie jemals brauchen werden. 
Wie aber soll deine Armut den Armen dienen?
 Willst du einen Bettler retten, 
indem du dich selbst als Bettler zu ihm gesellst?
 Wie willst du helfen, wenn du selbst der Hilfe bedarfst, 
weil du Monat für Monat und Tag für Tag gerade mal über die Runden kommst? 
Wie willst du dich verwirklichen, 
wenn du niemals aus dem Vollen schöpfen kannst – 
weder aus der Fülle deiner Zeit
 noch aus der Fülle der vorhandenen materiellen Mittel?
– Reichtum und Fülle für jeden Einzelnen ist der einzige Weg,
 um die Zivilisation auf dem Planeten Erde zu retten –
 kannst du das nicht durchsetzen, wird sie untergehen in den nächsten Jahrzehnten, denn eine funktionierende Zivilisation braucht nicht Massen von verängstigten Bettlern und manipulierten Lohnsklaven,
 geführt durch eine winzige Elite machtgeiler Heuchler und Sklaventreiber, sondern sie braucht freie, reiche, selbstverantwortliche und bewusste Individuen – das macht eine erfolgreiche, spirituelle Hochkultur aus.


Thx to David P. Pauswek – Der Andersmensch