Freitag, 23. Dezember 2016

Während das Alte hinfort genommen, singe ich mein Lied.

Das Lied längst vergangener Schmerzen, Wunden.
Das Lied, sie letztlich ganz lösen, zu erlösen.
Ein Lied vom Schmerz der langen Zeiten, 
verlorenen Seelenfreuden.
Ein Lied des Vergessens unserer Liebe, 
ganz und gar uns selbst zu leben, zu atmen, 
zu lieben.
Ein Lied uns nun wieder zu erinnern.
Ich singe mein Lied,
auf dass nun die Heilung geschehe. 
Mögen Seelen sich strecken und dehnen, 
ihr Gefängnis verlassen!

Der Wind trägt das Alte hinfort, 
das innere Feuer entflammt,
verbrennt zu Asche was erlöst sein will.
Das Wasser nimmt alles mit sich, 
zu reinigen und erneuern!
Der Erde nun vertraue ich mein jetzt nacktes Sein an.
Meine Wurzeln erstrecken sich nun tief hinab,
finden neue Kraft, verankert in dir -
oh große, wundervolle Mutter,
genieße ich die Verbindung mit dir!

So verändert sich jetzt der Klang meines Liedes.
Wir zum Gesang der Einladung, 
des Willkommenheißens des Neuen, 
Ein Lied das erlöst, die noch vorhandenen Gewohnheiten, 
lieb gewonnene Bequemlichkeit -
sie nun weicht mit jedem Ton.
Möge das Neue sich nun ausdehnen dürfen, 
sich Raum nehmen - in mir und um mich!
Der wahre Herzensweg möge erlöst sein
und Raum bekommen,
die Liebe den Raum bekommen, nach welchem sie sehnt,
die Seele den Raum erlangen, welcher der wahrhaft Ihre,
das neue Ich den Raum erhalten 
- Weite, Sanftheit und Stärke vereint
im wahren Ich-BIN!



Text und Bild (c) Eva-Maria Eleni





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