Montag, 17. Dezember 2018

Zum Krieg gehören zwei, zum Frieden braucht es nur einen


Unser Herz will nichts als lieben, 
sich wiederverbinden
 und sehnt sich nach Frieden.
Solange wir den Verstand nicht mit unserem Herzen verbinden, 
solange wir unsere trennenden Ur-teile aus der Perspektive 
des damals abhängigen Kindes, das oft nicht geliebt, sondern kritisiert, 
verlassen, gedemütigt und nicht selten missbraucht wurde, 
aufrecht erhalten, verlängern und wiederholen wir die Opfer-Erfahrungen
 von damals und ziehen so genannte Täter auch heute in unser Leben. 
Denn das, was du über Andere denkst, 
so kommen sie dir entgegen. 
Und wie über dich selbst denkst 
und wie du innerlich mit dir umgehst,
 so behandeln dich Andere.
Heute (als Erwachsener) bist du kein abhängiges Opfer, 
sondern selbstständiger und selbst-verantwortlicher Schöpfer deiner
 Lebenswirklichkeit, ob du dir dessen bewusst bist oder nicht. 
Solange du dein Herz nicht öffnest für das verletzte, traurige, wütende 
oder einsame Kind in dir, solange wiederholst du Erfahrungen, die deine 
Verurteilungen bestätigen und die genannten Gefühle vertiefen.
Jesus, dessen Geburt nächste Woche gefeiert wird, 
hat uns den Schlüssel für den Frieden auf Erden gegeben
 (nach dem zu Rache auffordernden Alten Testament mit seinem
 ‚Auge um Auge, Zahn um Zahn‘). 
„Liebe deinen Nächsten und dich selbst, 
Liebe Vater-Mutter-Gott, der die All-Liebe ist, 
aus der du geboren wurdest. 
UND LIEBE DEINE FEINDE!
(Denn sie sind deine Brüder und Schwestern 
und sie wissen/wussten nicht, was sie tun/taten – genau wie du selbst)“.

Solange wir Groll, Kritik, Wut, Hass und NICHT VERZEIHEN etc. 
samt den sie erschaffenden und weiter nährenden verurteilenden Gedanken
 im INNERN aufrechterhalten, halten wir den Krieg im AUSSEN 
und die Wiederholung von Verletzung, Enttäuschung 
und Verlassenheit/Trennung aufrecht.
Auch wenn der Andere (Bruder, Schwester, Vater, Mutter, Ex-Partner etc.) 
dich im Außen (noch) zurückweist, 
hindert uns das nicht daran, ihnen im Innern zu begegnen, 
sie fühlend mit offenem Herzen zu verstehen und zu spüren: 
‚Das, was ich hier fühle, kenne ich auch von mir‘. 
(in Meditationen wie 
„Frieden mit Bruder/Schwester“,
 „Mein Vater/meine Mutter und ich“ oder 
„Friedenmit meinen ‚Arsch-Engeln‘.
Zum Krieg gehören zwei, 
zum Frieden braucht es nur einen. 




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