Mittwoch, 19. Januar 2011

Venusische Harmonien

Ein Bericht zum Venusjahr 2011
von Werner Johannes Neuner
Das Jahr 2011 wird von den meisten Astrologen als „Venusjahr“ bezeichnet.
Doch wo kommt das her?
Welche astronomischen Venusereignisse können wir 2011 tatsächlich erwarten?
Wie steht es um die Harmonien der Venus?
Und vor allem: Wie wirkt sich all das auf uns persönlich, auf die Menschheit und auf
unseren Planeten Erde aus?
Die Chaldäische Reihe
Die Chaldäer waren die „Sterndeuter“ der Antike.
Sie sind die Vorlage für die Geschichte der „Heiligen drei Könige aus dem Morgenland“.
Sie hatten ihre Hochblüte um 700 v. Chr. erreicht, sie sind das Volk des „Neubabylonischen Reiches“.
Auffallend ist, dass sie sich außergewöhnlich intensiv mit der Deutung der Muster der Zeit befasst hatten, wobei sie die Stände der Gestirne als Ausdruck für die Qualitäten der Zeit gesehen hatten.
 Die Chaldäer sind daher die Erfinder der Astrologie.
Sie kannten sieben bewegliche Himmelskörper, welche sie zur astrologischen Deutung nutzen konnten.
 Die drei weiteren Planeten Uranus, Neptun und Pluto sind mit freiem Auge nicht sichtbar
und waren den Chaldäern daher unbekannt.
Die sieben beweglichen Himmelskörper brachten die Chaldäer gemäß ihrer Geschwindigkeit
in eine Reihenfolge.
 Am schnellsten bewegt sich (aus geozentrischer Sicht) der Mond, dem folgt der Merkur, dann die Venus, die Sonne, der Mars, der Jupiter und der Saturn.
Diese wurden in einem Kreis (gegen den Uhrzeigersinn) aufgetragen.
Daraus ergibt die Chaldäische Reihe.
Jedem Jahr wurde ein sogenannter Jahresherrscher zugeordnet.
Das folgte im Uhrzeigersinn.
Dem Saturnjahr folgt ein Jupiterjahr, dem ein Marsjahr usw.
Und das hat sich bis heute erhalten.
So hatten wir 2010 ein Sonnenjahr, 2011 ein Venusjahr und 2012 wird ein Merkurjahr sein.
An sich hat dies keine wirkliche astronomische Bedeutung.
 Es ist eine menschliche Projektion, die kaum Bezug auf die tatsächlichen Muster der Zeit nimmt,
genauso wie das gregorianische Datum und die sich daraus ergebende Numerologie.
Dennoch hat dies (wie fast jede allgemein anerkannte menschliche Projektion) aber seine Wirkung.
Die sieben Wochentage
Faszinierend an dieser Chaldäischen Reihe ist die Zahl 7.
Im Bezug zur Zeit assoziieren wir mit der Zahl 7 sofort die 7 Wochentage. Auch in der Maya-Deutung der Zeitmuster kommt die Zahl 7 in subtiler Form vor, denn die 7 ist die Ergänzung der 13 auf die 20.
Unsere 7 Wochentage haben ihren Ursprung auch tatsächlich in der Chaldäischen Reihe.
Denn die Sterndeuter hatten nicht nur jedem Jahr einen Herrscher zugeordnet, sondern auch jedem Tag. Dadurch ergibt sich automatisch eine 7-Tages-Zählung.
Sehen wir uns das nun genauer an:
Die Chaldäer zeichneten in den Kreis mit den 7 Gestirnen einen geschlossenen Siebenstern.
Geht man nun diesem Siebenstern (im Uhrzeigersinn) entlang, so ergibt sich folgende Reihenfolge:
Saturn, Sonne, Mond, Mars, Merkur, Jupiter und Venus.
Das war die Reihenfolge der Tagesherrscher.
Und aus dieser Reihenfolge entstanden schließlich die Namen der 7 Wochentage!
Der Saturntag ist der Samstag (im Englischen „Saturday“ noch besser sichtbar).
Dass der Sonntag der Sonnentag und der Mondtag der Montag ist, das ist offensichtlich.
Der Dienstag ist der Marstag, was in den romanischen Sprachen noch erhalten geblieben ist
(„mardi“ ist im Französischen Dienstag).
Auch der Mittwoch als Merkurtag ist im Romanischen noch gut sichtbar: „Mercredi“ im Französischen.
Der Donnerstag ist der Jupitertag.
Der Jupiter entspricht in der griechischen Mythologie dem Zeus und in den germanischen Mythen dem Donar, dem Donnergott.
Der Freitag bekam seinen Namen von der germanischen Freya, der Liebesgöttin,
die der römischen Göttin Venus entspricht.
Der Freitag ist daher der Tag der Liebe und der Tag der Venus.
Auch das ist im Romanischen noch gut erhalten geblieben („Vendredi“ ist der Freitag).
Die Chaldäische Reihe ist in unseren Wochentagen nach wie vor vorhanden und daher durch
die Bezeichnung der Wochentage immanent wirksam.
Durch die weltweite Verwendung der Wochentage entstehen daher ein weltweites Feld
und eine wirksame Realität.
 Die Abfolge der dahinter liegenden sieben Gestirne als „Jahresherrscher“ ist daher ebenfalls
von wirksamer Bedeutung.
Fazit:
Ja, 2011 ist tatsächlich ein Venusjahr!
Freuen wir uns darüber!
Astronomische Venusereignisse 2011
Die Venus bereitet sich in diesem Jahr 2011, auf jenes venusische Megaereignis vor, das wir dann,
am 6. Juni 2012 erleben werden (den zweiten Venustransit).
Im Jahr 2011 erreicht die Venus den erdfernsten Punkt.
Diese „obere Konjunktion“ findet am 16. August 2011 statt.
 An diesem Tag wird der venusische Einfluss auf die Erde weitestgehend heruntergefahren und neu gestartet. An diesem Tag erleben wir die Wiedergeburt der Venus.
Da der venusische Einfluss sich in den vergangenen 25 Jahren um das 600-fache (!) verstärkt hat,
 ist jedes Venusereignis für uns von einer zentralen Bedeutung.
Wir werden mit unseren Liebesthemen konfrontiert werden, mit unserem Besitzdenken in der Liebe
 und vor allem mit unserer Liebesunfähigkeit der Mutter Erde gegenüber.
Solange der Mensch in der Liebe, besonders in der partnerschaftlichen Liebe, eine Exklusivität
erwartet, solange der Mensch seinen Partner als sexuelles Eigentum betrachtet, solange
wird der Mensch im Grunde liebesunfähig bleiben.
Dieser Wahrheit werden wir uns immer wieder stellen müssen.
Diese Wahrheit ist das zentrale Thema der Übergangs- und Transformationsphase,
in der wir uns gerade befinden.
Solange der Mensch aber an diesem fatalem Besitzirrtum in der Partnerschaft festhält, wird er aufgrund
seiner Liebesunfähigkeit den Krieg gegen sich selbst und vor allem den Krieg gegen den Planeten Erde weiterführen.
Wie lange wir uns aber diesen Krieg noch leisten könne (eine Generation, zwei oder weniger?), bevor wir mit apokalyptischen Folgen für uns rechnen müssen, das ist fraglich.
Fakt ist, dass die venusischen Einflüsse uns immer wieder die Dringlichkeit eines radikalen
Paradigmenwechsels in unseren Liebesvorstellungen klar machen wollen.
Ob uns dies gelingt hängt davon ab, inwiefern wir uns davon inspirieren lassen.
Der Blick zur Venus kann heilsame Impulse in uns auslösen.
 Daher unternehmen wir jetzt eine Reise, welche uns die Harmonien der Venus sichtbar macht.
Die Harmonien der Venus
Lassen wir uns also ein auf die Harmonien der Venus.
Sichtbar gemacht werden können diese sehr schön durch das PC-Programm
„Die Signatur der Sphären“, das von Hartmut Warm entwickelt wurde
 (mehr Infos dazu unter http://www.keplerstern.de/).
Hier findest du nun ein paar berührende und interessante Bilder.
Wir wissen, dass die Bewegung der Erde und der Venus um die Sonne eine Fünferstruktur
ergeben, wenn man die Erde-Venus- Konjunktionen markiert.
 Das Pentagramm ist das Sinnbild für die Beziehung der Venus zur Erde.
Das Pentagramm ist gleichzeitig aber auch das Sinnbild des Menschen (Leonardo da Vinci).
Zeichnet man jetzt von der Erde zur Venus in kurzen Abständen eine Linie, während Erde und Venus
 um die Sonne ihre Kreise ziehen, so ergibt sich daraus ein wunderschönes Bild.
Aus dem Netzwerk der Beziehung zwischen Erde und Venus entsteht diese wunderschöne Blumenstruktur, eine Fünferstruktur natürlich.
Verblüffend und offensichtlich dabei ist, dass diese Struktur ihrem Wesen nach ganz genau der Venusblume (mehr dazu auf www.WernerNeuner.net und im Buch „Die Blume der Liebe“, siehe unten) entspricht.
Wie exakt diese Übereinstimmungen sind, wird ersichtlich, wenn wir die Venusblume bzw. die Lilithblume (doppelte Venusblume) darüber legen.
Allein wenn wir dieses Netzwerk der Schönheit auf uns wirken lassen, berührt dies etwas in uns.
Venus und Mars
Wenn wir die Venus verstehen wollen, so brauchen wir auch den Blick zu ihrem Gegenpol, zum Mars.
 Die Marsbahn liegt aus geozentrischer Sicht der Venusbahn auch tatsächlich gegenüber.
Die Erdbahn liegt zwischen der Umlaufbahn der Venus und der des Mars.
Im nebenstehenden Bild wurde folgendes sichtbar gemacht:
Die unteren Venuskonjunktionen bilden ein Pentagramm, das sich nach ziemlich exakt 8 Jahren schließt
(z. B. 8. Juni 2004 bis 6. Juni 2012).
Markiert man immer dann, wenn sich das Pentagramm schließt, die Position des Mars, so entsteht etwas Verblüffendes!
Der Mars erzeugt ein fast quadratisches Rechteck.
Bezeichnend ist dabei auch noch folgendes:
Das Pentagramm von Erde und Venus ist dynamisch, es dreht sich langsam und stetig.
Diese dynamische Bewegung verändert und macht lebendig.
 Das Quadrat des Mars hingegen ist vollkommen fix, es bleibt immer an derselben Position.
Während die Venus die dynamische Veränderung liebt, baut der Mars eine fixe und stabile Struktur auf.
Die Venus repräsentiert die Fünf, der Mars hingegen die Vier.
Und der Übergang, in dem wir uns befinden, führt von der Vier (der „vierten Welt“) zur
Fünf (in die „fünfte Welt“ laut Mythologie der indigenen Völker).
Eine venusische Zeit kündigt sich an…
Mars, Jupiter und Uranus
Doch auch der Mars wird von „höherer Seite“ in eine dynamische Bewegung transformiert.
Das geschieht durch den Einfluss des fördernden Jupiters im Zusammenspiel mit dem Freiheitsgeist
des Uranus.
Beobachtet man nun die Konjunktionen von Jupiter und Mars und zieht man immer dann,
wenn solch eine Konjunktion stattfindet, eine Linie zwischen Jupiter und Uranus, so entsteht
etwas nahezu Unglaubliches:
Es entsteht abermals genau jenes Muster, das wir zwischen Erde und Venus gefunden haben,
die Venusblume!
Jene harmonische Struktur tritt hier ein zweites Mal auf, diesmal auf einer höheren Ebene.
 Zur Entstehung dieses Musters muss man die Planetenbahnen über viele Jahrhunderte hinweg beobachten.
Der Jupiter harmonisiert die fixen Strukturen des Mars und führt sie in die harmonische
Bewegung der Venus über.
All das sind sphärische Klänge, sphärische Harmonien, die seit Äonen bereits auf uns Menschen einwirken. Wenn wir dies nun sichtbar machen können, inspiriert es unseren Geist und wir begreifen etwas mehr,
wer wir tatsächlich sind.
In diesem Sinne:
Lassen wir das Venusjahr 2011 auf uns wirken, beobachten wir, was es in uns bewirken will
und öffnen wir uns für die so notwendigen Paradigmenwechsel in unserem Liebesleben.
Denn dann hat die Spezies Mensch noch eine reale Chance auf eine nachhaltig lebenswerte Existenz
auf diesem wunderschönen Planeten Erde!
In Verbundenheit
Werner Johannes Neuner

Buchtipp:
Die Blume der Liebe
vom Problemfeld zum Heilungsfeld
Werner Johannes Neuner
268 Seiten, Hardcover, durchgehend in Farbe, € 26,90
ISBN: 978-3-9502439-9-4

Inhalt:
Der Mensch befindet sich in einer Übergangsphase, die dramatischer nicht sein könnte.
Die Matrix der Angst und der Gewalt wirkt feldbestimmend auf unser Tun, auf unsere Wahrnehmung
und auf unsere Empfinden ein. Eine drohende Klimakatastrophe, der mögliche Zusammenbruch des Finanzsystems und die heftigen Reaktionen der Erde sind Themen, die alltäglich geworden sind.
Doch es gibt einen Ausweg:
Die Rückbesinnung auf die Heile Matrix!
Die BLUME DER LIEBE ist eine wunderschöne geometrische Form und zugleich ein Schlüssel,
der uns persönlich bei dieser Rückbesinnung entscheidend unterstützen kann.
Wollen wir aber nicht nur überleben, sondern das Feld des Planeten Erde auch lebenswert
gestalten, so müssen wir uns einem zentralen Thema stellen: dem Thema der Liebe.
Inwiefern sind die Dogmen und Glaubenssätze zum Thema Liebe heute überhaupt noch lebbar?
Inwiefern ist es nicht gerade das Besitzdenken in der Liebe, das sämtliche Kriegsfelder erzeugt?
Ist die freie Liebe eine lebbare Lösung?
Die Antworten auf diese Fragen führen uns nicht nur in der Liebe aus dem Problemfeld heraus
und in das so nötige Heilungsfeld hinein.
Bestellung: € 26,90 + Versandspesen
per E-Mail: anna.taberhofer@meinThema.at, im Shop von http://www.meinthema.com/
oder im Buchhandel
Ein weiterer Tipp:
Der persönliche Venuscode

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