Dienstag, 22. März 2011

Vorlese 20.3.2011 + Ganzheit 21.03.2011

von Mag. Dr. Greta Adolf-Wiesner
Gedanken aus der Stille
Drei Tage war ich in Bett und Natur, je nach Halsweh – und Schnupfenbarometer –
 und es war köstlich, in die Stille einzutauchen.
Prompt bekam ich heute Mails von Menschen, die sich schrecklich viele Gedanken machen.
Und das gibt mir Gelegenheit, das auszudrücken, was ich in der Stille so stark empfunden habe:
Die größten „Probleme“ entstehen umgehend und sofort WIEDER,
 wenn wir uns viele Gedanken darüber machen…
Deswegen ist es zwar sinnvoll und wichtig, aus der Geschichte (der Menschheit und der eigenen Biographie) zu lernen, um zu sehen was wir anders machen (erfahren) wollen.
 DOCH nicht den Fehler zu begehen, die Geschichte ständig zu rekonstruieren.
Denn das machen unsere Gedanken, sie stellen den Status Quo (den „Problemstatus“), umgehend
und ohne große Probleme wieder her und schwupps sind wir wieder mitten drin, im Desaster….
Gedanken, Worte als Energieträger zur Befreiung, oder als originelle Neuschöpfungen, ja,
aber Worte als Rekonstruktion dessen, was wir nicht mehr wollen – NEIN!
Das zu unterscheiden ist gar nicht mal so schwer, doch die Automatik dessen abzustellen,
was wir als Trampelpfade im Hirn eingegraben haben, das ist nicht leicht.
Was hilft ist:
die Disziplin still zu werden, in der Stille zu verweilen und aus diesem Grund heraus bewusst und willentlich unsere Aufmerksamkeit auf das zu lenken, was wir spüren, fühlen, sehen, gestalten, erfahren wollen.
Wir brauchen ja nur die Nachrichten aufdrehen und schon werden wir mit der medialen Furcht vor dem Supergau bedroht und hören und lesen, wie schrecklich all-das ist.
Die „Sucht“, negative Gedanken zu denken, zu wiederholen, sich das Schlimmste vorzustellen, ist so eingegraben in uns, dass es uns naiv und inadäquat erscheint, eine Welt zu erdenken, die sich wie im „Märchen“ anfühlt.
So ist die Welt nicht, werden wir zu hören bekommen, das ist leichtgläubig, man muss sich Gedanken über die Zukunft machen, das kann man nicht einfach so hinnehmen, wo lebst Du denn eigentlich, hinter den Wolken, siehst Du denn nicht….usw. usw. und es ist so viel einfacher dem zuzustimmen,
 sind wir doch in bester Gesellschaft…
In all den Wirrnissen, naiv, kindlich, unschuldig zu denken, wird uns in den Augen des analytischen Verstandes zu Unverantwortlichen degradieren – doch im Herzen sieht die Chemie anders aus.
Wie viele von uns haben schon erlebt, dass die Wunder geschehen,
 wenn wir endlich aufhören im alten Jargon zu denken?
Wie leicht Dinge sich wandeln, wenn wir sie ins Herz nehmen und darauf VERTRAUEN,
dass sich eine neue Situation für uns kreiert.
Viele, viele Male – unzählige Menschen werden das bestätigen.
Damit die Wunder nachhaltig werden, ist es wichtig, genau daran zu bleiben, immer wieder still zu werden, immer wieder loszulassen und sich neu einzuorten im Königreich der bedingungslosen Liebe.
Ja, es stimmt, da spielt sich nicht viel ab, keine Sensationen, keine Horrorgeschichten, keine Super-Konflikte, keine Heldenmeldungen, stattdessen manchmal ein sanftes Ziehen der Trauer, viel NICHTS ….
Dennoch soviel besser, als mit zu schwimmen im immerwährenden Strom der Apokalypse.
Wieder einmal fühlen, wie ein Wald zur Quelle von Labsal wird,
wie der Wind in den Bäumen und der still fallende Regen die Harmonie im Inneren wieder hervortreten lassen, das tut gut, mir zumindest…..wieder zur Ruhe kommen und auf das Match im Hirn verzichten.
Gibt es dann Fortschritt, gibt es dann ein Weiterkommen, wer wird die Probleme der Welt lösen,
wer wird…
Wir können getrost darauf vertrauen, dass genau aus dieser Stille geboren wird, was uns persönlich weiterführt.
 Wenn das alle tun würden, würde sich auch die Welt schnell verändern.
Schnell würde bewusst werden, WAS ALLES NICHT GEBRAUCHT WIRD
und was WIRKLICH gut tut.
Ich schlage also zur Übung vor:
Jeden Tag das Denken für kurze Zeit mal ganz auszuschalten! Geht das?
Ja das geht!
Schon ein paar Atemzüge genügen und es tritt ein lichtvoller Zustand von Harmonie und Frieden ein,
der sich köstlich anspürt.
In diesen Frieden hinein werden Gedanken aus der Quelle geboren.
Und WAS IST DIE QUELLE?
Die Liebe in uns, die größer ist als jeder Gedanke und der wir uns jederzeit hingeben können.
Wie immer gilt: Ausprobieren!!!!
****
 Ganzheit

Liebe Freunde, es drängt mich weiter zu schreiben:
Spirit im O-TON
Ganzheit, Freunde, ist das Geschenk, das Ihr Euch macht.
Vom Licht umarmt – das Licht umarmend, seid ihr nun gelandet – GANZ IHR SELBST.
An dem Punkt werdet Ihr die Erfahrung machen, dass alles gut ist und nichts zu tun bleibt.
Handeln geschieht aus Euch selbst heraus und ist mühelos und selbstverständlich und immer zur rechten Zeit.
Gedankliche Kategorien, die Euch das Spiel mit dem Verstand erlauben, verlassen Euch nun,
 Ihr werdet Euch nicht daran erinnern „wollen“/können.
 Damit gehen auch Ambivalenz, Zweifel und Konflikt, sie sind einfach nicht mehr wichtig.
ALLES KLAR!
Wo Ihr angekommen seid, ist auch Lichtfluss angekommen:
 alle Hilfen geschehen aus dem Augenblick heraus und sind wirkungsvoll, wenn ihr bereit seid,
 sie als Eure anzunehmen.
Denn die Worte sind Energieträger und bringen zu Euch, was Euch dient, um den Wandel in Euch zu vollziehen – und nun immer mehr, um Euer Glück bewusst und strahlend zu genießen.
ES IST EINFACH.
Wir bitten Euch, lasst diese Erkenntnis zu:
Es ist ganz einfach! – einfach ganz (wie passend, der Titel….).
…Und das Leben fließt weiter,
Wolken kommen und gehen, es regnet, die Sonne scheint, Zeit verstreicht, Formen kommen und gehen,
 gute Tage, andere Tage…., nichts kann Euch mehr etwas anhaben….
Sehr bald verschwinden selbst diese Aussagen, denn wenn Ihr zum Regen „geworden“ seid,
 ist nur mehr Freude in Euch.
 Alles ist dann wahrlich köstlich und nichts mehr von Euch getrennt.
 Ihr wisst dann nicht nur, ihr fühlt, dass ALLES EINES IST.
 Tiefe Gelassenheit ist da und die Angst hat Euch aus ihren Klauen gelassen.
Gestern haben wir Greta eine Übung empfohlen, die sie als ganz herrlich erfahren hat:
 „Bedanke Dich jeden Atemzug für diesen Atemzug.“
Macht das mal ein paar Minuten, es ist großartig.
Menschlich gesprochen, Freunde , – was wird in der so genannten Zukunft für Euch wichtig sein?
DASS IHR EUCH WOHLFÜHLT,
Augenblick für Augenblick.
Manche teilen mir in diesen Tagen noch mit, dass sie sich allein fühlen,
sich nicht wirklich mit jemand austauschen können.
Spirit hierzu:
Alleinsein ist ein Zustand voller Gnade, Bewusstheit,
 dass DU BIST.
 Lass es zu und atme, sehr bald wirst Du fühlen, dass Du in tiefer Geborgenheit ruhst.
Was Dich noch (schmerzhaft) verlässt, sind die Vorstellungen, die Du über Alleinsein hast.
Wir möchten hinzufügen:
Du bist so viel freier, als Du DENKST.
Es gibt eine Stille, die Dich nun immer begleiten wird und die essentiell ist.
 Sie durchstrahlt Dich, aus ihr heraus entfaltet sich das Leben, Dein Leben.
Werden wir dann, frage ich, ständig allein-sein?
Wenn, sagt Spirit, ihr genügend Bewusstheit über das Alleinsein gewonnen habt,
werdet Ihr Euren Potentialen entsprechend handeln und natürlich auch mit anderen (oft vielen anderen) sein – ihr werdet keine Getrenntheit empfinden, sondern nur grenzenlose Liebe,
immer bewusst, dass IHR SEID.
In tiefer Dankbarkeit werdet Ihr Euch selbst und den anderen als ihn/sie Selbst wahrnehmen und genießen. Keine Abhängigkeiten, Bedürftigkeiten werden sich zeigen, sondern Aufgerichtet-Sein im Licht,
 tiefe Wertschätzung für Euch SELBST und das SELBST des anderen.
Nichts wird gebraucht, ihr werdet keine Probleme entdecken können, sondern nur Umstände,
mit denen Ihr umgehen werdet und umgehen wollt.
Noch eine Frage habe ich, lieber Spirit, immer wieder schreiben mir Menschen, die noch Panik oder tiefe Angst, z.B.: Existenzangst, Angst vor Krankheit, Tod etc…, ausdrücken, was hilft hier am besten?
Diesen Menschen hilft es zu wissen, dass ALLE HILFEN da sind und jederzeit ergriffen werden dürfen. Bittet um Hilfe, Freunde, lasst den Himmel wissen,
 dass Ihr Hilfe wollt
 und sie wird Euch umgehend zukommen.
Es ist nicht möglich, dass Ihr um Hilfe bittet und keine Hilfe kommt.
 Hilfe kommt IMMER.
Bittet, öffnet Euch und beobachtet, was geschieht.
Ihr müsst nicht wissen, was die Hilfe ist (der Verstand ist überfordert).
Ihr braucht sie nur erbitten und annehmen.
Gebt die Vorstellung hin, dass Ihr wissen müsst, dann wird oft bereits ein Atemzug genügen,
 und Ihr fühlt Euch neu.
Danke sage ich und Dank sagt Spirit
Greta
http://www.ganzeinfach-einfachganz.com/

PS: In Oe 1 habe von einem Buch gehört, das mein Interesse gewonnen hat:
Robert Pfaller: „Wofür es sich zu leben lohnt.“
Es handelt sich dabei um ein philosophisches Buch.
 Ich habe es noch nicht gelesen, aber es fühlt sich gut an.


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