Sonntag, 29. Januar 2017

Zeiten des Übergangs - Sich aus dem Stillstand hinaus bewegen

Rein äußerlich betrachtet hat uns der Jänner eine Zeit der Ruhe verschafft. 
Alles ist (jetzt noch) bedeckt von einer dicken Eis und Schneeschicht. 
Alles scheint/schien im Stillstand zu sein. 
Doch der Schein trügt, denn darunter brodelt es ganz gewaltig!
Tatsächlich ist ganz schön viel los! 
So vieles wollte und will angeschaut werden. 
Viele "Nachbesserungsarbeiten" wollen gemacht werden. 
Vieles verlangt nach Aufmerksamkeit. 
Wir können jetzt so unglaublich viel erlösen,
 ja wahre Quantensprünge vollziehen!
Es ist so wunderbar, sich aus der alten Kruste herauszulösen, 
sich endlich zu weiten und zu dehnen. 
Dennoch geschieht nicht alles von allein - 
denn wir sind es sehr gewohnt uns an Altes zu klammern. 
So blockieren wir unsere Loslösungsprozesse.
Damit der gefühlte Stillstand sich wieder (er)lösen kann, 
müssen auch einige sich noch einmal mit einigen wichtigen Thematiken befassen.
 Was beispielsweise fürchtest du insgeheim,
 wenn sich der momentane Stillstand erlöst?
Wir sind es gewohnt unsere Masken aufzuhaben. 
So haben wir ganz lange funtkioniert - manche sogar scheinbar so "gut",
 dass sie gar nicht recht einsehen wollen, anders werden zu sollen. 
Kennst du deine Masken? 
Welche Rolle hast du dir angewöhnt zu spielen? 
Im Elternhaus, in der Schule und später im Beruf war es völlig normal die Rolle zu spielen, die man entweder von uns erwartete, uns gar hineinzwang 
oder die Rolle die wir selber spielen wollten 
(und manchmal trifft auch alles auf einmal zu). 
Niemand ist davon befreit, das ist uns allen so passiert. 
Doch eines Tages kam da jemand, der unter diese Masken blicken kann -
 einfach so, ohne groß etwas zu tun 
und ohne, dass wir irgendetwas dagegen unternehmen könnten. 
Wir haben uns aber so sehr an unsere Masken gewöhnt. 
Sie sind so etwas wie unsere zweite Haut geworden, 
die uns irgendwie auch schützt - so meinen wir zumindest.
 Sie gab und gibt uns Sicherheit.
 Sie lässt uns in dem Rahmen agieren oder mit schwimmen
 in dem sich alle "Normalen" bewegen. 
Was "normale" Menschen nicht mögen 
und oft heftigst bekämpfen 
sind die "Nicht-Normalen". 
Daher ist es zunächst viel einfacher so zu tun, als würde man ja doch dazu gehören.
 Wir maskieren uns, um Spott und Ausgrenzung,
 um Neid oder Missgunst zu vermeiden. 
Was haben wir davon: 
Weniger Einsamkeit -so glauben wir. 
Doch sind wir nicht tatsächlich so erst richtig einsam geworden?
 Jemanden zum Reden haben mag zunächst angenehm oder beruhigend erscheinen -
 doch worüber sprechen wir, hinter unseren Masken? 
Bemerken wir nicht jedes Mal mit verhohlendem Schrecken wie wenig Worte
 doch zu echter Nähe beitragen, so lange ein Austausch nicht ehrlich
 und ohne Maske geschieht?
 Als "Normaler" sagt man nicht mehr was man wirklich meint,
 sondern passt sich an - dem was man für "normal" hält. 
Das alles aber schützt das Theaterstück der sterbenden Seelen. 
Jeder der mitmacht und sich verstellt unterstützt dies.
Wie sollen wir es aushalten 
mit unserer Dualseele/Zwillingsflamme
 in echten Kontakt zu kommen?
 (ohne Schlupflöcher wie zB ein anderer Partner, räumliche Distanz, 
oder berufliche Unabkömmlichkeit.
 Denn dies sind lauter Ausreden welche die nötige Distanz aufrecht erhalten, 
um die eigenen Angst vor dem Fall der Masken abzuwenden) 
Daher beginnt die Arbeit auch so selten an der Beziehung selbst. 
Sie beginnt bei dir - in deinem Leben -, 
weil du damit aufhören musst noch länger Theater zu spielen, 
um dich selber und die "Normalen" hinter ihren Masken
 vor der Wahrheit zu bewahren. 
Warum ist die Wahrheit so schrecklich? 
Sie erzählt uns über unseren Irrtum,
 über den Schein in welchem wir lebten,
 über unsere Angst wirklich wir selber zu sein,
 über all den Schmerz, welchen wir erleiden mussten
 als man uns (nicht selten gewaltsam) abgewöhnte wir selber zu sein -
 ungekünstelt, unverhüllt. 
Früher wollte uns keiner so haben - 
und das glauben wir so lange, bis wir uns endlich selber erlösen 
und es wagen, die Masken fallen zu lassen. 
Daher ist es so wichtig an allen Stellen, wo es uns auffällt) 
die Stopp-Taste zu finden und auszusteigen. 
Tun wir das, lösen wir uns aus der Abhängigkeit 
zur übernommenen Maske der "Normalität". 
Doch werden wir mit vielen Ängsten konfrontiert. 
Kontrollverluste und mangelndes Vertrauen wir so offenbar, 
doch nur so kann dies auch in die Heilung kommen - endlich! 
Endlich kannst du von dieser riesigen inneren Anstrengung befreit werden,
 die das Tragen der Masken mit sich gebracht hatte.
Wahrlich, diese Liebe ist deine Befreiung!
Willst du noch tiefer an die trennenden Ursachen heran kommen,
um dich wieder näher an dein wahres Wesen,
 an deine Uressenz, heran zu führen?

 Du kannst dich mit Hilfe meiner Bücher
 an einige bedeutsame Prozesse heranführen lassen.
 Insbesondere empfehle ich dir "Die Befreiung kraftvoller Weiblichkeit" 
(unter anderem die Kapitel: Angepasstheit, Der Verlust der Seele, Der Schatz aus der Tiefe, Wirkliche Begegnung, Die Befreiung aus alten Strukturen,...)
 und mein neuestes Buch "Die Rückkehr der sanften Krieger". 
Zu meinen Büchern findest du hier:
Text und Bild (c) Eva-Maria Eleni

Keine Kommentare:

Kommentar posten

Hinweis: Nur ein Mitglied dieses Blogs kann Kommentare posten.