Samstag, 18. Februar 2017

Die göttliche Idee in Fische: Absolutes Urvertrauen

Im Zeichen Fische geht immer etwas zu Ende. 
Und es wird immer etwas Neues vorbereitet.
Es ist das letzte Zeichen im Tierkreis und steht für die Vollendung des Jahreszyklus, der zum letzten Frühlingsbeginn mit der Widder-Kraft begonnen hat. 
Diese Vollendung mündet in der Erfahrung des Numinosen. 
Es geht um den alle Grenzen aufgehoben Zustand des Seins,
 jenseits von Raum und Zeit. 
Es geht um den Zustand des Einheitsbewusstseins in der Ewigkeit.
 Hier, in der tiefen Stille, entsteht alles, 
und hierher kehrt alles wieder zurück.
 Hier befinden sich Ursprung und Ziel. 
Der Raum dazwischen lehrt uns den transzendierenden Weg
 der Loslösung von allen Anhaftungen,
 seien es eine Idee, ein Gefühl oder Materielles.
 Wenn uns dies gelingt, dann sind wir diesbezüglich wirklich frei. 
Dann erfüllt uns die tiefe Erfahrung, das alles an seinem richtigen Platz ist. 
Dann ist die göttliche Ordnung wieder hergestellt, 
und die Therapiestunden sind zu Ende. 
Dann ist alles gut. 
Das, was dabei geschieht, ist die Erfahrung der göttlichen Tugend der Lebendigmachung der Einheit in der Vielheit,
für die der Fische-Archetyp mit der Zahl 12 steht.
Wenn wir unsere materiellen Anhaftungen wirklich transzendieren können,
tauchen wir ein in einen Zustand des Überirdischen und wechseln -
 wenn auch nur kurzzeitig -
 den Pol von der Begrenzung zur Grenzenlosigkeit,
 von der Erde zum Himmel,
vom Realen zum Numinosen.
 Im Fische-Symbol ist dieser Weg dargestellt durch zwei Halbkreise,
 die durch eine gerade Linie verbunden sind.
Einer der Halbkreise stellt das menschliche Bewusstsein dar,
der andere das kosmische oder galaktische Bewusstsein.
Die verbindende Linie in der Mitte stellt zum einen die Regenbogenbrücke dar,
die Antahkarana, welche Mensch und Kosmos verbindet.

Im Alten Testament spricht man von der Jakobsleiter, über die die Menschen zu den Göttern hinauf- und die Götter zu den Menschen herabsteigen.
 Auf körperlicher Ebene ist mit dieser Linie die Verbindung zwischen
 dem Solar-Plexus und dem Herz-Zentrum gemeint.
Zum anderen stellt diese Linie aber auch unsere Erde dar,
 wo sich Geist und Materie treffen. 
Der Zugang zum Numinosen, das wir das Spirituelle nennen,
 und die damit verbundene immense Liebesfähigkeit können so weit entwickelt sein,
 dass Einsichten oder Inspirationen jeder Art kanalisiert werden können,
 die der Masse der Menschheit durch deren eingrenzendes und trennendes Denken verborgen sind und von ihnen meist (noch) nicht verstanden werden.
So beginnt das Drama des begabten Kindes,
das die Leistungsgesellschaft zwischen Wahnsinn und Genie einzuordnen versucht.
Die göttliche Idee in Fische zeigt sich oft durch ein unerschütterliches Urvertrauen
 in eine höhere Macht,
 weil sich hier in wundersamer Weise Anfang und Ende berühren.
Oft sind solche Menschen begnadete Visionäre und grosse Seelen,
die die Balance zwischen Innenschau und Evolution des Bewusstseins herstellen
 können und somit die Menschheit auf ihrem evolutionären Weg weiterbringen.
Ihr Leben ist durch ein unglaubliches Mitgefühl beseelt.
Sie wissen, wie wichtig die spirituellen Dimensionen des Lebens sind.
Dabei können sie gelegentlich auf harte Kritik stossen,
wenn sie sich für eine grössere Sache oder Vision einsetzen.
Doch fühlen sie sich stets durch ihr hohes Ideal der Menschenliebe getragen
und angespornt.
Dabei ist es immer wieder notwendig, sich von allem zurückzuziehen,
Zeit und Ruhe in der Natur zu verbringen, bei schöner Musik aufzutanken
 oder in einer friedvollen Atmosphäre zu meditieren.
Ihr höchstes Ziel für sich und die Welt ist der innere Frieden,
aus dem heraus sie sich hingebungsvoll, ruhig und unerschrocken
 überall für äusseren Frieden engagieren.
So nehmen sie am Wohlergehen der Menschheit regen Anteil,
indem sie heilend, mitfühlend, wohlwollend, verbindend, kreativ künstlerisch
 oder musikalisch aktiv sind.
Konkurrenz existiert für sie nicht, weil für sie die gesamte Schöpfung
 eine Einheit bildet, in der es keine Trennung gibt.
Aus diesem Weltbild kann niemand herausfallen.
Denn Liebe kennt keine Grenzen.
Die Zerrform, die gelegentlich zum Vorschein kommt,
wenn die Persönlichkeit noch nicht sehr gefestigt ist,
 sind Fluchttendenzen und eine unkritische Haltung.
Eine der heftigsten Herausforderungen für sie ist, Bodenständigkeit zu lernen.
 Dabei kann es zunächst zur Desorientierung kommen
oder zu einer Neigung, vor Schwierigkeiten davon zu laufen.
Grundsätzlich stellen sich aber im Laufe des Lebens Selbstvertrauen und Zuversicht ein, wenn sie sich für ein spirituelles, soziales oder künstlerisches Ziel engagieren.
 Sie haben ein besonderes Vorstellungsvermögen
und ein intuitives Wissen um die innere Göttlichkeit in allem,
so dass ihre Selbstvervollkommnung auf das Engste mit der Entwicklung
 eines höheren und umfassenderen Bewusstseins verknüpft ist. 
Ihr Leben wird sehr erfolgreich sein,
 wenn sie sich auf diese Visionen und spirituellen Fähigkeiten
 im Beruf und im Alltag beziehen können,
wobei ihr Erfolg nur wenig mit Geld oder materiellen Gütern zu tun hat.
Was für sie zählt, sind vor allem 
heitere Gelassenheit, 
innere Erfüllung und Freude. 
Egal, in welche Richtung des Lebens ihre Seele sie schickt:
sie wissen, dass sie in allen Bewegungen von etwas Grösserem getragen sind.
Daher ist die Freude, die aus ihrem Einklang mit diesen Bewegungen kommt, still.
Sie ruht in sich.
Sie können ihrem eigenen Schicksal zustimmen, mit allem, was es fordert;
sie leben ganz aus einer Haltung des liebenden Verstehens heraus.
Dabei brauchen sie nicht unbedingt viele Worte,
 aber die, die sie verwenden, kommen direkt aus dem Sein.
In der Gegenwart von ihnen werden andere Menschen ruhig
 und gesammelt und finden zum Wesentlichen,
zu ihrer eigenen Präsenz und Vollendung.
Durch ihre Medialität auf den höheren Ebenen und ihre stark ausgeprägte Feinfühligkeit erkennen sie immer unmittelbar das Licht in den anderen Menschen.
Sie selbst sind zu erkennen an ihrem würdevollen Umgang sowie an einer strahlenden Aura der alles transzendierenden Präsenz,
die gespiesen ist aus einem absoluten Urvertrauen in ihre innere Führung
und in die göttliche Quelle, die von ihnen als fundamental positiv erfahren wird. 
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Auszug aus meinem Buch
 "Der Kuss ist weg, aber die Liebe bleibt -
Über den Rhythmus der Schöpfung". 
Auch als E-Book erhältlich.

Einblick ins Buch auf Amanzon:




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